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Umzug optimal und Stressfrei

Umzugstipps

1 Zwei Monate vor dem Umzugstermin sollten Sie das Kellerabteil, die Garage, die Abstellkammer oder, wenn vorhanden, den Dachboden gründlich ausmisten und dort penibel Ordnung schaffen. Schmeißen Sie gnadenlos weg. Bringen Sie alte Lackdosen zur Sammelstelle und geben Sie, was nur geht, zum Sperrmüll. Binnen von einem Monat sollte nichts mehr rum liegen und nur das, was Sie noch brauchen in Kartons, Schubladen und Schränken verstaut sein.

2 Besorgen Sie sich einen Monat vor dem Umzugstag Kartons. Und zwar neue oder neuwertige Umzugskartons. Verlassen Sie sich nicht auf Kartons von Freunden und Bekannten, die schon zig Umzüge mitgemacht haben. Eingerissene, zerknitterte und labbrige Kartons machen nur Stress. Sie lassen sich weder richtig tragen noch stapeln. Verzichten Sie aus den gleichen Gründen auf Pappkartons von Elektrogeräten, auf Bananenkisten und was die Kartonbox der Supermärkte sonst noch zu bieten hat.

3 Packen Sie ab jetzt jeden Tag etwas ein. Bücher, Winter/Sommer-Klamotten, Nippes, Fotoalben und alles, was Sie nicht täglich benötigen. Es reicht, wenn Sie jeden Tag ein oder zwei Kartons schaffen. Das dauert normalerweise keine halbe Stunde, spart aber am Ende viel Stress.

4 Packen Sie ordentlich. Nicht einfach Kleinzeug in den Karton kippen, sondern zunächst in Schachteln oder Tüten packen und dann erst im Karton verstauen. Knausern Sie nicht mit Kartons. Je leichter die Kiste am Ende ist, desto besser. Erstens gehen die Kartons nicht kaputt, wenn sie nicht so schwer beladen sind und zweitens lassen sie sich viel leichter tragen. Achtung bei Büchern: Tun Sie sich und Ihren Umzugshelfern einen Gefallen und packen Sie Bücherkartons nur bis zur Hälfte.

5 Beschriften Sie jeden Karton ordentlich. Schreiben Sie drauf, was drin ist und wo er in der neuen Wohnung hingehört. Das hilft enorm beim Wiedereinräumen und vereinfacht das Leben in den ersten Tagen in der neuen Wohnung. Denn machen Sie sich nichts vor, zu Anfang leben Sie noch aus der Kiste.

6 Misten Sie beim Einräumen aus. Trennen Sie sich gnadenlos von alten Klamotten, Zeitschriften, kaputten Transistorradios und was sich sonst noch mit der Zeit ansammelt. Nutzen Sie den Umzug als Chance zum Neubeginn. Am Anfang tut es weh sich von so manchem Ding zu trennen, am Ende wirkt es unheimlich befreiend.

7 Beginnen Sie eine Woche vor dem Umzugstermin Ihre Essensvorräte aufzubrauchen. Nichts nervt mehr, als wenn am Umzugstag der Kühlschrank voll ist mit angebrochenen Fonduesoßen, Oliven und Essensresten. Machen Sie sich zum Ziel, am Umzugstag alles verbraucht oder entsorgt zu haben. Leeren Sie vor allem das Gemüsefach und verbrauchen Sie alle Eier. In die neue Wohnung nehmen Sie nur unangebrochene Nahrungsmittel mit.

8 Drei Tage vor dem Umzug sollten die meisten Sachen verpackt sein. Jetzt können Sie beginnen, die ersten Möbel zu zerlegen, Regale, Kleiderschränke, Gästebett etc.

9 Denken Sie an die Dinge, die bei jedem Umzug in der alten Wohnung zurückbleiben. Besorgen Sie sich im Baumarkt ein paar stapelbare Plastikboxen. Hier können Sie dann später das übrig gebliebene Putzzeug, die Klobürste aus dem Bad, den letzten Aschenbecher, die Schreibtischlampe etc. hineintun. Die Kisten lassen sich dann in der neuen Wohnung wunderbar für Altpapier, Spielzeug und sonstigen Kram nutzen.

10 Am Tag vor dem Umzug muss alles verpackt, entsorgt und zerlegt sein. Kein Kleinzeug mehr im Bad, die Speisekammer ist geleert und im Flur finden sich keine Regenschirme, Mützen, Handschuhe.

11 Der Umzugstag: Als erstes packen Sie noch schnell die letzen Sachen, wie Bettzeug, Zahnbürste und was Sie sonst noch für die Nacht gebraucht haben. Dann montieren Sie alle Lampen ab und packen Sie mit allen Schrauben, Glühlampen etc. in eine Kiste, damit Sie sie in der neuen Wohnung gleich wieder montieren können.

12 Der Umzugswagen ist da: Jetzt ist alles ganz easy.

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